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Junggesellenabschied

Samstag abend kamen unsere Trauzeugen plus deren Partner vorbei, um mit uns nochmal alles für Samstag durchzusprechen. Haben wir auch gemacht... so fünf Minuten lang.

Dann kam nämlich Steffi ab und wollte mir ihr Kleid zeigen, dass sie sich für die Hochzeit ausgeliehen hat. Nur war in dem Kleidersack kein Kleid, sondern zwei Faschingskostüme.

Eins für mich, ein für Marcel...

Ich hab mir dann schon gleich zu Hause die Kante gegeben. Einen kurzen, einen Batida Kirsch und ne Flasche Sekt,

Auf jeden Fall musste ich ein Polizistenkostüm anziehen, bestehend aus einem Latexminirock (ich durfte aber meine Jeans drunter behalten), einer Offiziersbluse sowie eine Mütze mit Schleier.

Marcel hatte einen Sträflingsanzug an.

Wir Mädels sind schon früher los, und zwar ins Kino. Ich hab schon ordentlich vor dem Kino meinen Kram verkauft. Dann haben wir uns "Er steht einfach nicht auf dich" angesehen. Allerdings ist mir vor dem Kinosaal eingefallen, dass ich doch vielleicht nochmal auf Klo müsste. Steffi W.: Kneif die Backen zusammen Mädel! 

Da saß ich dann geschlagene 30 Minuten und die Blase drückte. Dann sagte ich zu Steffi H, dass ich doch wirklich mal müsste und ob sie bitte mitkommt, da ich nicht mehr alleine kann. Denn ich zweite Flasche Sekt hatte ich auch schon geleert.

Nachdem wir wieder zurück kamen, bin ich im Kino erstmal schön eingeschlafen.

Anschließend wieder raus, erstmal wach werden. Dann sind wir zum Stint gelaufen und haben da ordentlich weiter verkauft. Ich bin fasst alles los geworden! 

Außerdem habe ich den "Wolle Rose kaufe" man verfolgt und habe mit ihm getauscht. Rose gegen Schoki!

Und hinterher wurde mir erzählt, dass mich einer abknutschen wollte. Weiß ich schon gar nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass mir einer im Nacken rumgefummelt hat und ein anderen irgendwas an meiner Kehrseite gemacht hat, was ich nicht genau definieren konnte.

Alles in allem war es ein sehr schöner abend. Ich hab zwar sehr meine Geschi vermisst, aber die Mädels haben das klasse gemacht. Wir hatten viel Spaß und mir wurde etwas anspannung genommen.

Seit dem geht es mir wieder so richtig gut. Ich bin nicht mehr aggressiv nehm alles viel lockerer. Ich bin glücklich und freue mich jetzt auch endlich auf Samstag!

23.2.09 11:34


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Zwischenbericht die Zweite / Endspurt

Soso, viel ist passiert.

Der Hochzeitstermin wurde nun bestätigt. Wir werden am 28.2 um 10 Uhr auf dem Standesamt in Barendorf getraut. Es werden 14 Leute an der Trauung teilnehmen, mein Opa kommt dann erst zur Feier.

Anschließend gehen wir dann Essen.

Die Blumen sind bestellt. Am Freitag nächste Woche holen wir die Tischdeko ab und bringen sie in die Gaststätte. Den Strauß und den Anstecker holen wir Samstag vor der Trauung.

Die Torte wird Samstag dirket vom der Konditorei geliefert.

Die Ringe holen wir nächste Woche ab.

Morgen dann Friseurprobe.

Nächsten Donnerstag Maniküre

Zeitungsanzeige erscheint am Mittwoch

Gestern habe ich nochmal einen Brief von der Agentur bekommen, ich soll morgen vorbei kommen. Ich versuche das jetzt irgendwie auf nach der Hochzeit zu verschieben, denn ich habe absolut keine Zeit dafür.

Erst melden die sich monatelang nicht und nun soll alles schnell gehen. Ich weiß gar nicht, was die von mir wollen, die haben sich doch die ganze Zeit nen Scheiß um mich gekümmert. Bin echt sauer deswegen.

Hab letztens im Chat Manu angefaucht, natürlich wieder grundlos. Naja, etwas begründet war es schon, aber man hätte es auch anders machen können. Am besten spricht man mich erst wieder nach der Hochzeit an, bin im Moment gegen alles und jeden aggressiv. Versuche es schon zu kontrolliere, klappt aber nicht immer.

Würde gerne etwas druck ablassen, kann es aber nicht, jetzt vor der Hochzeit und auch nicht vor den Flitterwochen. 

Nächsten Freitag geht die Therapie weiter.

18.2.09 20:37


Zwischenbericht

Morgen nochmal beim Standesamt anrufen, um dort zu fragen, ob sie uns am Samstag, den 28. Februar trauen können. Wenn nicht, muss der 27 herhalten.

Danach mit Steffi in die Stadt, um Kleidung für die Trauung zu kaufen.

In der Zeit ruft Marcel zu Hause bei den Versicherungen an.

Dann um 17 Uhr nach Deutsch Evern um da die Feier abzusprechen.

Donnerstag Frisurprobe bei Steffi.

Und hoffen, dass die Unterlagen nächste Woche ankommen.

 

8.2.09 21:51


Stress

Mein Gott! Es wird immer besser!

Ich habe gestern einen Brief von der Agentur bekommen, dass am 15. März mein Geld ausläuft. Daran ist weiter ja nichts Schlimmes, denn damit hatten wir ja schon gerechnet.

 Beunruhigend war nur ein Zusatz

 ... beachten Sie, dass sie ab... nicht mehr krankenversichert sind...

 

Und die Akarmglocken läuten!

Nach einer Diskussion haben wir uns dafür entschieden, dass es keinen anderen Weg gibt, als noch am besten diesen Monat zu heiraten, damit ich bei Marcel mit versichert werden kann. Wir können keinen Antrag auf ALG 2 stellen. Der wird nicht genehmigt werden.

Also habe ich heute alle Hebel in Bewegung gesetzt: Beim Standesamt Ostheide, Uelzen und Frankfurt am Main angerufen, meine Mutter und meine Trauzeugin angerufen. 

Ich bin wirklich froh, dass die uns alle so helfen. Und hoffentlich geht alles schnell von Statten.

Klar, irgendwie ist das alles scheiße. Nichts läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Und plötzlich heiraten wir in wenigen Wochen. Am Samstag setzen wir uns mit Steffi (Trauzeugin) zusammen, um alles zu klären und sobald die Abschriften aus Frankfurt und Uelzen da sind, geht es los.

Und die ganze Zeit schwirrt mit Manu durch den Kopf. Es tut mir so Leid, dass wieder alles kaputt gemacht wird. Wir haben uns gerade erste wieder vertragen und jetzt komm ich mit dem nächsten Hammer. Ich hoffe nur, dass sie es verstehen kann und nicht böse ist.

Wahrscheinlich werde ich es ihr erst sagen, wenn wir geheiratet haben. Vorher bringe ich das nicht über mich. Es sei denn, sie ruft mich an und dann werde ich es ihr wohl sagen müssen.

Man, ich bin echt ne beschissene Freundin...

5.2.09 13:30


Anrufe

Heute morgen rief die Bürohilfe vom Schwänchen an. Sie sei wieder gesund und ich hab gleich die neuen Termine bekommen.

Ich war wirklich baff. Ich hätte nicht damit gerechne, dass sie nochmal anruft. Naja, also muss ich mir doch keine neue Therapeutin suchen.

Mein Opa wurde gestern doch noch nicht operiert. Es fand nur ein Vorgespräch statt. 

Steffi hat mir zugesagt. Hab mich sehr gefreut.

Das Gästezimmer wird in ein Lesezimmer umgebaut. Meine Bücher passen nicht mehr ins Wohnzimmer. Freu mich schon.

3.2.09 12:08


Immer Einsatzbereit

Gestern Abend rief nochmal meine Mutter an.

Mein Opa hat sie gestern angerufen, dass er starke Herzschmerzen hat, sie solle doch mal rüber kommen, und sich kurz zu ihm setzen.

Er hat sich natürlich geweigert, zum Arzt zu fahren.

Sie hat ihm wohl ordentlich die Meinung gegeigt. 

Schließlich ging es ihm wieder besser und sie hat mich gebeten, dass falls doch was sei, ich ihn ins Krankenhaus fahre, da sie bei diesem Wetter ja nicht fährt.

Also ist mein ständiger Bgeleiter im Moment mein Telefon...

Ich habe gestern mal nach langer Zeit wieder mit Gesche gechattet. Danach ging es mir gleich besser. Irgendwie hat mir so ein Gespräch fürchterlich gefehlt. So ein Gespräch von Freundin zu Freundin. Sie hörte mir zu und ich hörte ihr zu. Und wir haben uns beide Mut zugesprochen. Keiner musste wegen irgendetwas ein schlechtes Gewissen haben. Einfach toll...

27.1.09 12:36


Vom Aufgeben...

Mein Opa verweigert die Chemotherapie. Und mir ist jetzt erst aufgegangen, was das bedeutet.

Ich verstehe, dass er nicht leiden will. Aber warum kämpft er nicht? Nicht für seine Kinder und die, die ihn lieben? Wenigstens dafür, wenn schon nicht für sich selbst.

Klar, er sagt, jeder muss mal sterben, und damit hat er recht. Aber wäre er vielleicht nicht glücklicher, wenn er kämpft und nicht einfach aufgibt.

Wie seine Frau, die 14 Jahre gekämpft hat. Auch wenn sie verloren hat, sie hat bis zum Schluss gekämpft.

Und jetzt will er gehen, ohne es überhaupt mal versucht zu haben. 

Vielleicht kann man ihn überreden. Schließlich wollte er sich den Tumor auch nicht entfernen lassen und hat es dann doch getan.

Vielleicht sollte ich mal mit meinem Vater sprechen, damit er mal mit ihm spricht. Das er ihm sagt, dass ich nächstes Jahr heiraten werde. Das ich mir wünsche, dass er dabei ist.

Ist das egoistisch?

***

Ichh werde von meiner Mutter wahrscheinlich keine weiteren Unterstürzungen erwarten können. Sie stellt sich gegen mich.

Ich erwarte nichts von ihr. Ich erwarte keine finanzielle Unterstützung der Hochzeit, ich erwarte nicht, dass sie mir hilft. Ich erwarte nur, dass sie gutheißt, was ich tue, ich erwarte, dass sie mir lächelnd zustimmt, auch wenn es ihr nicht gefällt, wenn sie eifersüchtig ist oder traurig.

So wie ich es auch bei jedem anderen tue.

Auch wenn mir manche Sachen nicht gefallen, die meine Freunde machen, oder die meine Familie macht. Wenn es sie glücklich macht, bin ich auch glücklich. Auch wenn es mich in dem Moment vielleicht traurig macht. Ich lächel sie an und freue mich für sie.

Ist das zu viel verlangt?

26.1.09 17:11


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